Gut zu wissen

Hohe Mieten in deutschen Großstädten stellen laut einer Studie ein Hindernis für Unternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte dar. Viele Umfrageteilnehmer der Beratungsfirma PwC sehen teures Wohnen als großen Nachteil. Etwa ein Drittel denkt aufgrund der hohen Mieten über einen Jobwechsel nach, allerdings ziehen nur wenige tatsächlich um.
 
Eine Studie befragte im November und Dezember 4.000 Beschäftigte zwischen 18 und 65 Jahren aus zwölf Großstädten. Das Ergebnis zeigt, dass die Mehrheit das Leben in der Stadt als angenehm empfindet, insbesondere wegen der vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, Kultur, Bildungsangebote und kurzen Arbeitswegen.
In Deutschland haben 2024 mehr Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Die Zahl der Existenzgründungen stieg laut der KfW um drei Prozent auf 585.000. Hauptsächlich handelt es sich jedoch um ein Nebengewerbe als zweites Standbein.
 
KfW-Volkswirt Georg Metzer sieht dies aus diesem Grund nicht als echten Aufschwung: „Trotz der leichten Zunahme im vergangenen Jahr muss man konstatieren: Seit 2018 befindet sich die Gründungstätigkeit in Deutschland im Seitwärtstrend.“ Im Vergleich: Vor zehn Jahren lag die Zahl der Gründungen über 800.000 und im Jahre 2014 waren es fast 1,4 Millionen.
Viele Deutsche fehlen weiterhin häufig krankheitsbedingt am Arbeitsplatz, so das Ergebnis einer Analyse der AOK. Im letzten Jahr betrug die durchschnittliche Ausfallzeit der Versicherten der Krankenkasse 23,9 Tage. Diese Daten stammen aus einer Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts  der AOK (WIdO).
 
Die Ausfallzeiten im Jahr 2024 wurden in erster Linie durch sechs große Krankheitsgruppen geprägt: Muskel-Skelett-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Verletzungen, psychische Störungen und Verhaltensstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Erkrankungen der Verdauungsorgane. Atemwegserkrankungen waren der häufigste Grund für die Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen.
Im vergangenen Jahr ist das gesamte Arbeitsvolumen in Deutschland erstmals seit der Corona-Pandemie wieder gesunken, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg bekannt gab.
 
Im Gegensatz dazu ist die Zahl der Erwerbstätigen, wenn auch moderat, um 71.000 auf 42,31 Millionen gestiegen. Dieser Anstieg ist insbesondere auf die Zunahme der Teilzeitbeschäftigungen (+1,2 Prozent) zurückzuführen. Gleichzeitig hat die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,2 Prozent auf 25,58 Millionen Personen abgenommen.
Die Zahl der sichergestellten Euro-Fälschungen in Europa stieg im Jahresvergleich um 18,6 Prozent auf 554.000. Besonders auffällig war eine Europol-Aktion, bei der 174 Pakete „Movie-Money“ mit einem Nominalwert von 14 Millionen Euro entdeckt wurden.
 
Obwohl mehr Falschgeld im Umlauf ist, sank die Schadenssumme in Deutschland von 5,1 Millionen Euro 2023 auf 4,5 Millionen Euro im Vorjahr, da weniger gefälschte 200- und 500-Euro-Scheine in den Zahlungsverkehr gelangten.
 
Am häufigsten gefälscht sind 50- und 20-Euro-Scheine, die im täglichen Gebrauch oft verwendet werden.
Junge Menschen sind so aktiv im Arbeitsmarkt wie seit den 1990er-Jahren nicht mehr. Insbesondere Studierende nehmen häufiger Nebenjobs an als in den vergangenen Jahren. Damit widerlegen sie verbreitete Vorurteile.
 
Seit 2015 ist die Erwerbsbeteiligung junger Erwachsener stark und überdurchschnittlich angestiegen. Dies geht aus deiner Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung hervor. Demnach hat sich die Erwerbsbeteiligung der 20- bis 24-Jährigen von 2015 bis 2023 auf 79,5 Prozent erhöht. Für die Analyse wurden Daten des Mikrozensus, der Bundesagentur für Arbeit sowie der Bevölkerungsstatistik des Statistischen Bundesamtes herangezogen.
Wegen höherer Risiken haben die Geschäftsbanken in der Eurozone die Kreditvergabe an Unternehmen verschärft. Dies geht aus einer Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) hervor. Im vierten Quartal 2024 sei die stärkste Verschärfung der Richtlinien seit über einem Jahr zu verzeichnen gewesen, insbesondere bei Banken in Deutschland und Frankreich.
 
Im Gegensatz dazu zeigte die Kreditvergabe an private Haushalte ein gemischtes Bild. Während die Richtlinien für Verbraucherkredite weiter verschärft wurden, blieben die Standards für Eigenheimkredite unverändert. Die Nachfrage nach Eigenheimen erholte sich jedoch stark im Zeitraum von Oktober bis Dezember.
Es herrscht ein Ungleichgewicht auf dem Ausbildungsmarkt, da offene Ausbildungsstellen auf unversorgte Bewerber treffen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass viele deutsche Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden nicht die richtigen Online-Plattformen nutzen.
 
Über 80 Prozent der Firmen verpassen die Gelegenheit, nahezu die Hälfte der an einer Ausbildung interessierten Jugendlichen über YouTube anzusprechen. Dies geht aus der Untersuchung des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) hervor. Das Kofa unterstützt im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums Unternehmen mit Strategien zur Sicherung von Fachkräften.
Vor fast einem Jahrzehnt wurde die Geschlechterquote eingeführt, um den Anteil von Frauen in Führungspositionen deutscher Unternehmen zu erhöhen. Welche Fortschritte wurden seitdem erzielt? In den Vorständen der größten deutschen börsenorientierten Firmen sind derzeit so viele Frauen vertreten wie nie  zuvor. Eine Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zeigt, dass zum 1. Januar 2025 insgesamt 136 Managerinnen in den Vorstandsetagen der 160 DAX-Unternehmen sitzen . Das sind 14 Frauen mehr als im Vorjahr.
 
Demnach ist fast jedes fünfte Vorstandsmitglied (19,6 Prozent) dieser Firmen weiblich. Im Vergleich zu vor zehn Jahren wird der Anstieg deutlich: Im Januar 2015 waren lediglich 25 Frauen in den Vorständen der führenden 160 DAX-Unternehmen vertreten.
Trotz der anhaltenden Krisenstimmung in Deutschland gab es im vergangenen Jahr einen Anstieg bei der Gründung von Start-ups. Neben großen Städten wie Berlin und München haben auch forschungsnahe Standorte wie Heidelberg an Attraktivität gewonnen.
 
Während die Finanzierungsbedingungen für Gründer herausfordernd bleiben, steigt die Zahl der neu gegründeten Start-ups deutlich an. Laut Daten des Startup-Verbandes wurden im vergangenen Jahr 2.766 Wachstumsunternehmen gegründet. Das entspricht einer Steigerung von rund elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 2.498 neue Start-ups ins Leben gerufen.
Die Abbuchung des Mitgliedsbeitrages für das Kalenderjahr 2025 erfolgt am 10.01.2025.
Verbraucher, die in Verzug geraten, haben künftig die Möglichkeit, von negativen Schufa-Einträgen schneller loszukommen. Ab dem 1. Januar 2025 werden solche Einträge bei einem einmaligen Zahlungsverzug bereits nach 18 Monaten automatisch gelöscht, anstatt nach den bisherigen 36 Monaten.
 
Voraussetzung für diese Verkürzung ist jedoch unter anderem, dass die ausstehende Rechnung innerhalb von 100 Tagen nach der an die Auskunftei gemeldeten Mahnung beglichen wird.
Der Mittelstand in Deutschland sieht sich zunehmend mit Herausforderungen wie wirtschaftlicher Schwäche, einem Rückgang von Aufträgen und einem Mangel an Fachkräften konfrontiert. In einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie der DZ Bank beurteilen viele Firmen ihre gegenwärtige Geschäftslage pessimistischer als noch im Frühjahr.
 
Die Erwartungen der 1000 befragten Unternehmen für die kommenden sechs Monate haben sich in fast allen Branchen eingetrübt – der Pessimismus dominiert mittlerweile wieder. Über ein Viertel der Geschäftsführer und Inhaber, die zwischen dem 11. September und dem 10. Oktober 2024 befragt wurden, rechnen mit einer Verschlechterung der Geschäftslage. Lediglich jedes fünfte Unternehmen geht von einer Verbesserung aus. Im Frühjahr zeigte sich das Bild noch umgekehrt.
Laut einer aktuellen Studie gibt es bei der Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland noch erhebliches ungenutztes Potenzial. In diesem Jahr haben 36 Prozent der deutschen Unternehmen, die Fachkräfte suchen, keinen Gebrauch von der Auslandsrekrutierung gemacht. Dies wurde vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg mitgeteilt und beruht auf einer eigenen Untersuchung.
 
Die Unternehmen führen als Hauptgründe für ihren Verzicht auf die Rekrutierung im Ausland insbesondere Schwierigkeiten bei der Beurteilung der Qualifikation sowie rechtliche Hindernisse an.
Im November sind die Lebenshaltungskosten in Deutschland erneut deutlich gestiegen. Die jährliche Inflationsrate kletterte mit 2,2 Prozent erstmals seit Juli wieder über die 2-Prozent-Marke, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Daten berichtet. Besonders für Lebensmittel und Dienstleistungen blieben die Preise hoch. Im Vergleich zu Oktober sanken die Verbraucherpreise jedoch um 0,2 Prozent.
 
Laut Einschätzung von Volkswirten wird der Anstieg der jährlichen Teuerungsrate in den kommenden Monaten fortdauern. Die Inflation wird jedoch voraussichtlich auf einem relativ moderaten Niveau verbleiben.
Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland nimmt weiterhin zweistellig zu. Auch im Oktober haben deutlich mehr Firmen einen Insolvenzantrag gestellt als im Vorjahresmonat.
 
Laut vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts stieg die Anzahl der angemeldeten Verfahren im Vergleich zum Oktober 2023 um knapp 23 Prozent. Unklar ist, ob das Insolvenzgericht diese Fälle so weit bringen wird, dass sie auch in die amtliche Statistik einfließen werden.
Der Mangel an Fachkräften und Personal hat negative Auswirkungen auf die Situation vieler Arbeitnehmer. Oftmals erhöht sich der Arbeitsdruck für Beschäftigte. Insbesondere dann, wenn es bereits Engpässe in ihrem Bereich gibt. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), die von der Nachrichtenagentur dpa zitiert wird. Insgesamt geben 46 Prozent der Arbeitnehmer an, dass sie unter Personalmangel leiden.
 
Der Mangel an Personal und die dadurch entstehenden Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen können eine Abwärtsspirale auslösen. Mit zunehmender Dauer des Personalmangels wird vermehrt darüber berichtet, dass Mitarbeitende ihre Arbeitsplätze verlassen.
Nach Einschätzung der führenden Immobilienfinanzierer müssen Käufer von Wohnungen und Häusern wieder höhere Preise zahlen. Im dritten Quartal kam es zu einem moderaten Anstieg der Preise um durchschnittlich 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal, berichtete der Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP).
 
Damit steigen die Preise für Wohnimmobilien das zweite Quartal hintereinander. Dies weist darauf hin, dass die Immobilienkrise nach den historischen Preisrückgängen im vergangenen Jahr zu Ende geht.
 
Die Preiswende ist vor allem auf die gestiegenen Kosten für Mehrfamilienhäuser zurückzuführen, deren Preise sich um 1,3 Prozent verteuerten, so der VDP.
Laut einer Umfrage verbessert sich die Stimmung der Konsumenten leicht vor Beginn der Vorweihnachtszeit. Im November zeigt sich das Konsumentenbarometer, das vom Handelsverband Deutschland erhoben wurde, etwas positiver.
 
Jeden Monat führt der Handelsverband eine repräsentative Umfrage mit 1.600 Personen durch, um deren Anschaffungs- und Sparbereitschaft, finanzielle Lage sowie weitere konsumspezifische Aspekte zu erfassen.
 
Für das aktuelle Jahr seien allerdings keine signifikanten Anreize des privaten Konsums für die Gesamtwirtschaft mehr zu erwarten, so der Handelsverband.
Die Preise von Benzinfahrzeugen und E-Autos kommen sich auf dem deutschen Neuwagenmarkt immer näher.
 
Die regelmäßig durchgeführte Rabattstudie des privaten Bochumer Instituts „Center Automotive Research (CAR)“ zeigt, dass sich der Preisunterschied zwischen den 20 wichtigsten Modellen in diesem Monat erheblich verringert hat.
 
Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer prognostiziert für die nächsten Monate zusätzliche Annäherungen. Der Anlass dafür sind die ab dem kommenden Jahr geltenden strengeren CO2-Vorgaben der EU.
Der Digitalverband Bitkom bestätigte in einer repräsentativen Umfrage, dass Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend in deutschen Firmen Akzeptanz findet.
 
Laut dieser Umfrage unter 602 Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitenden beschäftigen sich 57 Prozent mit diesem Thema. In 2023 lag der Wert noch bei 43 Prozent. Aktuell setzen 20 Prozent der Firmen KI ein, während es im Vorjahr erst 15 Prozent waren.
 
Es gibt nur noch wenige Unternehmen, die sich gegen die Nutzung von KI aussprechen. Etwa 78 Prozent der Firmen betrachten KI-Anwendungen vor allem als Chance.
Eine Umfrage zeigt, dass die Umsätze der mittelständischen deutschen Unternehmen sinken. Dies ist dem aktuellen Mittelstands-Panel der staatlichen KfW-Bankengruppe zu entnehmen. In 2023 erleideten die kleinen und mittleren Unternehmen einen Umsatzeinbruch in Höhe von 4,6 Prozent. Um 246 Milliarden Euro fielen die Gesamterlöse somit auf 5,1 Billionen Euro.
 
Nur Firmen mit einem Jahresumsatz von höchstens 500 Millionen Euro wurden bei der großangelegten Umfrage berücksichtigt. Diese stehen für 32,83 Millionen Beschäftigte in Deutschland. Hier ergibt sich ein Plus von 494.000 Menschen gegenüber 2023.
Digitale Rechnungen und Steuerbescheide vom Steuerberater sowie verkürzte Fristen zur Aufbewahrung von Buchungsbelegen für Unternehmen von zehn auf acht Jahre – diesen und zahlreichen weiteren Maßnahmen zum Abbau der Bürokratie hat der Bundestag kürzlich zugestimmt. Auch im Aktienrecht, in Personalverwaltungen und bei der Leiharbeit werden sich Erleichterungen für Unternehmen ergeben.

Im Rahmen des vierten sogenannten Bürokratieentlastungsgesetzes sollen die Wirtschaft und Verwaltung jährlich um rund 944 Millionen Euro entlastet werden. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) sprach von einer Trendwende und kündigt weitere Maßnahmen für das kommende Jahr an.
Immer mehr ältere Arbeitnehmer bleiben in Deutschland länger im Job. Von Dezember 2000 bis Dezember 2023 hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Alter zwischen 55 Jahren und dem jeweiligen Rentenalter fast verdreifacht. Damit liegt sie bei knapp acht Millionen. Dies ist seit 20 Jahren die höchste Zahl, so die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.
 
In den letzten 10 Jahren ist damit die Quote der Beschäftigten der Älteren um 14 Punkte auf 59 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum ist die Beschäftigungsquote bei der gesamten Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter lediglich um 7 Punkte auf 63 Prozent geklettert. Bei den 65- bis 69-Jährigen sinkt die Quote hingegen auf 20 Prozent laut den Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.
Durch das Homeoffice sind in Deutschland weniger Büros notwendig. Hierdurch entsteht Platz für tausende Wohnungen. Einer Studie des Ifo-Instituts und des Immobilienberaters Colliers ist zu entnehmen, dass nur teilweise die Umwandlung von Büros sowohl rechtlich und technisch möglich als auch wirtschaftlich lohnenswert ist.  Dies würde im Ergebnis zu teureren Wohnungen führen.
 
Ausschlaggebend für die Studie sind die sieben größten Städte in Deutschland. Hier könnten rund 60.000 Wohnungen für 102.000 Menschen geschaffen werden.
 
Bei kleineren Städten ist zu erwarten, dass das Potenzial geringer ausfüllt.
Die digitale Welt wird zunehmend von Cyberattacken heimgesucht. Aus einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom geht hervor, dass in den vergangenen 12 Monaten die Schäden durch Cyberattacken für die deutsche Wirtschaft auf einen Rekordwert von ca. 267 Milliarden Euro gestiegen sind. Dies ist ein Anstieg um 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr.  Insgesamt wurden 1.000 deutsche Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens einer Million Euro und ab zehn Mitarbeitenden befragt.
 
China gilt mit 45 Prozent dabei als Hauptquelle für Angriffe in Form von Sabotage, Spionage und Datendiebstahl auf die deutsche Wirtschaft. Platz 2 wird von Russland mit 39 Prozent belegt.  
 
Das Ausmaß der Bedrohung wird durch die Umfrage deutlich. Acht von zehn deutschen Unternehmen waren im vergangenen Jahr von Cyberattacken betroffen.
Bargeld ist nach wie vor das Zahlungsmittel Nummer eins der Deutschen. Eine Statistik der Frankfurter Einrichtung Euro-Kartensysteme zeigt allerdings, dass immer mehr Verbraucher ihre Einkäufe bargeldlos per Karte oder digital mit dem Smartphone oder einer Smartwatch bezahlen. Die Girocard (umgangssprachlich „EC-Karte“) ist die beliebteste bargeldlose Zahlungsmethode. Im ersten Halbjahr 2024 lag die Anzahl der Zahlungsabwicklungen bei gut 3,84 Milliarden. Daraus ergibt sich ein Zuwachs von 5,3 Prozent.
 
Wegen der vergleichsweise geringen Transaktionskosten wird gerade im Einzelhandel die Girocard geschätzt. Die Kosten hierfür liegen erheblich unter denen von Kredit- oder Debitkarten internationaler Anbieter.
In der Industrie und im Handel beabsichtigen deutlich mehr Firmen Stellen abzubauen statt Mitarbeiter neu einzustellen. Zum dritten Mal hintereinander sank im August das Ifo-Beschäftigungsbarometer auf 94,8 Punkte, nach 95,3 Punkte im Juli.

„Die schwache Wirtschaftsentwicklung schlägt sich auch in einer schwachen Beschäftigungsentwicklung nieder“, erklärt Ifo-Umfragenleiter Klaus Wohlrabe. „Der Auftragsmangel bremst die Unternehmen bei Neueinstellungen“.

Monatlich befragt das Ifo-Institut rund 9500 Unternehmen zu deren Personalplanung für die nächsten drei Monate. Für den deutschen Arbeitsmarkt gilt das Beschäftigungsbarometer als ein wichtiger Frühindikator.
Im ersten Halbjahr 2024 betrug das Fördervolumen der staatlichen Förderbank KfW noch 34,7 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren 58,7 Milliarden Euro neu bewilligt worden.

Damit setze sich die Normalisierung nach der Corona- und Energiehilfe in den Jahren 2020 bis 2023 fort, berichtet die KfW in Frankfurt. „Die Folgen der Krisenjahre sind vorbei“, so sieht es die KfW.

Unter anderem endeten die Preisbremsen für Gas und Wärme sowie Sonderfinanzierungen im Energiesektor. Die Nachfrage stieg bei Privatleuten nach den Programmen für Energieeffizienz und erneuerbaren Energien.
Vor allem Mittelständler schneiden bei einer repräsentativen Umfrage nach dem Image von Unternehmen gut ab. 41 Prozent der Befragten halten Mittelständler bzw. Familienunternehmen für sehr wichtig, 44 Prozent für wichtig für die deutsche Wirtschaft. Die Stiftung Familienunternehmen hatte die Umfrage beim Allenbach-Instituts in Auftrag gegeben.

Die deutsche Bevölkerung blicke „erfreulich positiv“ auf das Unternehmertum, lässt sich Rainer Kirchhöfer, Stiftungsvorstand der Stiftung Familienunternehmen, in einer Mitteilung zitieren. „Die Deutschen sehen sehr genau, wer Leistung bringt, ihren Wohlstand erhält und ihre Arbeitsplätze schafft.“

Befragt wurden in der ersten Juni-Hälfte 2024 fast 1100 Personen ab 16 Jahren.
Arbeitgeber können Betriebsferien anordnen, aber dabei darf nicht der gesamte Jahresurlaub der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbraucht werden. Eine klare gesetzliche Vorgabe fehlt.

Arbeitgeber müssen geplante Betriebsferien rechtzeitig ankündigen, damit Beschäftigte genügend Zeit haben, sich darauf einzustellen.

Haben Beschäftigte bereits den gesamten Urlaub vor Beginn der Betriebsferien genommen, muss der Arbeitgeber entweder eine Beschäftigung während der Betriebsferien anbieten oder sie für diese Zeit bezahlt freistellen. So erklärt es Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht und Vorsitzende des Ausschusses Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltsverein.
Umfragen zeigen: Immer weniger Menschen unter 30 treibt es in die Chefetagen. Jüngere Generationen hätten oft an ihren Eltern sehen können, was ständige Überarbeitung und hohe Verantwortung anrichten können. Dieses wollten sie nicht wiederholen. So erklärt es Myriam Bechtoldt, Professorin für Leadership an der European Business School in Oestrich-Winkel.

Stattdessen seien gute Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung für viele Bedingung an den Arbeitgeber: „Viele junge Menschen sind mehr an Work-Life-Balance, Selbstverwirklichung und nachhaltigen Arbeitsbedingungen interessiert als an hohen Gehältern und Status.“ Im Gegensatz zu älteren Generationen säßen junge Menschen heute am längeren Hebel.
Elektroautos zu Hause zu laden war nach einer Berechnung des Vergleichsportals Verivox in der ersten Jahreshälfte 2024 deutlich günstiger, als einen Verbrenner mit Benzin oder Diesel zu betanken.

Die durchschnittlichen Kosten der Ladung für E-Autos zu Hause an einer Wallbox seien im Vergleich zu den Tankkosten bei Benzinern um 48 Prozent und bei Dieselfahrzeugen um 40 Prozent günstiger.

Bei 12.000 Kilometern/Jahr hätten Besitzer von E-Autos gegenüber Benzinern durchschnittlich 789 € eingespart, gegenüber Dieselfahrzeugen 570  €. Dieser Vorteil schmelze jedoch erheblich bei häufigen Ladungen an öffentlichen Ladesäulen.
Aufgrund des Fachkräftemangels suchen viele Unternehmen in Deutschland nach qualifiziertem Personal. Rund elf Prozent bieten die Vier-Tage-Woche an. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter verzichtet dabei auf einen Teil des Gehalts. Das ergab eine aktuelle Umfrage des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung.

Demnach verteilen 39 Prozent ihre Vollzeitstelle auf vier statt fünf Arbeitstage. Lediglich zehn Prozent verringern ihre Arbeitszeit bei vollem Lohn. Für mehr als zwei Drittel der befragten Firmen ist eine Vier-Tage-Woche nicht möglich oder kein Thema.
„2022 erreichte die Erwerbstätigenquote von Flüchtlingen in Deutschland ein Rekordhoch von 70 Prozent. Damit war sie deutlich höher als in den meisten anderen EU-Vergleichsländern“, teilte die Industriestaaten-Organisation OECD mit.

„Insbesondere die umfassende Sprachförderung scheint sich positiv auszuwirken: Die Sprachkenntnisse Eingewanderter haben sich in Deutschland stärker verbessert als in den meisten anderen EU-Ländern.“

Handlungsbedarf bestehe bei Migranten, die höchstens über Grundschulbildung verfügen. Auch fühle sich gut jeder fünfte Eingewanderte aus Nicht-EU-Ländern in Deutschland diskriminiert.
Für ca. 12 Millionen Haushalte in Deutschland endete ab dem 01. Juli nach vier Jahrzehnten das sogenannte Nebenkostenprivileg. Kosten für den Kabelanschluss durfte der Vermieter bis dahin über die Nebenkostenabrechnung abrechnen.

Mieterinnen und Mieter können nun ihre Art des Fernsehempfangs frei wählen oder sich freiwillig einer separaten Vereinbarung des Vermieters anschließen.

Die Abschaffung dieser gesetzlichen Regelung war schon 2021 beschlossen worden. Jetzt läuft die Übergangsfrist aus.
Weiterbildung hat in kleineren Unternehmen in Deutschland vielfach einen höheren Stellenwert als in mittelgroßen und großen. Das ergibt eine aktuelle Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft.

Beschäftigte in kleinen Betrieben lassen sich der Studie nach durchschnittlich 23,9 Stunden im Jahr weiterbilden und damit länger als Mitarbeiter von mittelgroßen (19,1) und großen Unternehmen (18,1).

Personalverantwortliche aus mehr als 950 Firmen wurden für die Studie befragt. Als klein gelten Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten, als mittelgroß solche mit 50 bis 249, als groß mit 250 und mehr.
Um rund sechs Jahre stieg seit 2003 die Zahl der Versicherungsjahre neuer Rentnerinnen und Rentner in Deutschland: „Kamen Versicherte bei Beginn ihrer Altersrente im Jahr 2003 noch auf durchschnittlich 33,0 Versicherungsjahre, waren es 2023 bereits 39,3 Jahre“, sagte der Vorstandschef der Deutschen Rentenversicherung Bund, Jens Dirk Wohlfeil, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Bei den Frauen zeigte sich die Zunahme von durchschnittlich 26,6 Beitragsjahren in 2003 auf 37,3 Jahren in 2023 besonders deutlich. Diese führte Wohlfeil hauptsächlich auf eine erhöhte Erwerbsbeteiligung von westdeutschen Frauen zurück.

Von 40,5 auf 41,4 Jahre erhöhte sich bei den Männern bundesweit die Zahl der Versicherungsjahre im genannten Zeitraum.
Das Geschäftsklima bei den Soloselbständigen und Kleinstunternehmen hat sich laut Ifo-Institut und dem Online-Dienstleister Jimdo erneut verbessert. Der „Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex“ stieg im Mai auf -11,8 Punkte, nach -13,8 Punkten im April.

Die Erwartungen stiegen ebenfalls, waren jedoch noch von Skepsis geprägt. „Die Selbständigen hoffen zunehmend, die wirtschaftliche Talsohle überwunden zu haben“, sagte ifo-Expertin Katrin Demmelhuber.

Trotz besserer Stimmung der Selbständigen blieb der Indikator etwas schlechter als der für die Gesamtwirtschaft. Seit August 2021 berechnet das ifo Institut den Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex für Soloselbständige und Kleinstunternehmen (weniger als 9 Mitarbeiter).
Um 3,8 Prozent stiegen die Reallöhne im ersten Quartal in Deutschland. Grund für das größte Plus seit dem Jahr 2008 sind kräftige Tariferhöhungen und Inflationsausgleichsprämien bei zugleich weniger stark steigender Inflation.

Die Nominallöhne  der Beschäftigten wuchsen im ersten Quartal um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Verbraucherpreise stiegen nach Ermittlung des Statistischen Bundesamtes im gleichen Zeitraum lediglich um 2,5 Prozent.

Branchen mit starkem Anteil des Öffentlichen Dienstes und Beschäftigte mit vergleichsweise geringem Einkommen profitierten hierbei am stärksten.

Werkstudententätigkeit, Minijob oder eine kurzfristige Anstellung während der Sommerferien – auch wenn diese Beschäftigungen nicht in Vollzeit stattfinden, müssen Urlaubstage vom Arbeitgeber bezahlt werden.

Zur Berechnung wird die Arbeitszeit in Stunden bemessen und anschließend mit einer Vollzeitstelle verglichen. Hieraus ergibt sich ein anteiliger Anspruch, wie Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht, erklärt.

Wird der Urlaub nicht während der Anstellung  gewährt, ist er zum Ende des Arbeitsverhältnisses auszuzahlen.

Deutschlandweit gab es im ersten Quartal 2024 weniger Gewerbeanmeldungen als im Jahr vorher. Der Rückgang belief sich mit 201.900  Anmeldungen auf 3,2 Prozent. Dieses berichtete aktuell das Statistische Bundesamt.

32.800 neuen Betrieben wird eine größere wirtschaftliche Bedeutung zugemessen, 0,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Um 3,7 Prozent auf 136.700 ist die Zahl der vollständigen Gewerbeabmeldungen gesunken. Enthalten in beiden Entwicklungen sind Betriebsübergaben, Umwandlungen oder Umzüge in andere Meldebezirke.

Im vergangenen Jahr haben die Beschäftigten in Deutschland gut 1,3 Milliarden Überstunden verrichtet. Unbezahlt waren davon 775 Millionen Stunden, und damit 58 Prozent. Dieses geht aus einer Mitteilung des Bundesarbeitsministeriums hervor, basierend auf Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) aus Februar 2024.

Trotz schwacher Konjunktur leisteten die Beschäftigten kaum weniger Überstunden als in konjunkturstärkeren Vorjahren. Im Schnitt fielen im Jahr 2023 pro Arbeitnehmer 31,6 Überstunden an, 18,4 Stunden davon unbezahlt.

Das klassische Festnetz-Telefon gerät außer Mode. Immer mehr Menschen greifen nur noch zum Smartphone. Die Sprachtelefonie über Online-Dienste wie WhatsApp, Threema oder Signal nahm um 45 Prozent auf 175 Milliarden Gesprächsminuten zu. Knapp darüber lag die Videotelefonie über das Internet mit 176 Milliarden Minuten und einem Plus von 23 Prozent.

Über das Festnetz sind im vergangenen Jahr 64 Milliarden Gesprächsminuten, und damit 20 Prozent weniger als noch 2022, geführt worden. Mobilfunk-Telefonate reduzierten sich um drei Prozent auf 154 Milliarden Gesprächsminuten. Dieses teilte die Bundesnetzagentur auf dpa-Anfrage mit.

Die zu den Vereinten Nationen gehörende Internationale Arbeitsorganisation (ILO) warnt vor den Folgen des Klimawandels für Arbeitskräfte.

Für 70 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stellt der Klimawandel weltweit ein hohes Gesundheitsrisiko dar. Übermäßige Hitze und UV-Strahlen zählen laut dem UN-Bericht zu den größten Gefahren. Diesen sind schätzungsweise sind 2,4 der weltweit 3,4 Milliarden Arbeitskräfte während ihrer Arbeitszeit ausgesetzt.

Schon jetzt ist bei zahlreichen Krankheiten wie z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hautkrebs und Atemwegserkrankungen ein Zusammenhang mit dem Klimawandel hergestellt worden.

Knapp 20 Jahre ist es her, dass die Europäische Union nach Osten erweitert wurde. Aus einer Mitteilung des stellvertretenden Leiters der Ifo-Niederlassung in Dresden geht hervor, dass osteuropäische Arbeitskräfte den Deutschen nicht, wie damals befürchtet, die Arbeitsplätze wegnehmen. Gerade Tätigkeiten, die schlecht bezahlt werden und als wenig attraktiv gelten , werden oft von Menschen aus Osteuropa übernommen.

Die Studie zeigt, dass ca. 820.000 Menschen aus den damaligen Beitrittsländern aus Ost- und Südeuropa die Lücken im deutschen Arbeitsmarkt gefüllt haben.

Auf Basis seines jährlichen Mikrozensus teilte das Statistische Bundesamt mit, dass im vergangenen Jahr 76 Prozent  der Menschen in Deutschland im Alter von 25 bis 64 Jahren von der eigenen Erwerbstätigkeit lebten. Zwischen Frauen und Männern gab es allerdings große Unterschiede. Der Anteil bei den Männern fiel deutlich höher aus als der bei den Frauen.

Durch Unterstützung von Angehörigen lebten 8 Prozent, Finanzierung durch Bürger- oder Arbeitslosengeld traf auf 6 Prozent zu.  Durch Pensionen oder Rente finanzierten sich 5 Prozent und Elterngeld oder Leistungen wie Sozialhilfe oder Krankengeld bekamen 4 Prozent.

Nur 1 Prozent lebte vom eigenen Vermögen, von Mieteinkünften oder Kapitalerträgen.  

Nach über 62 Jahren ist die Briefbeförderung der Deutschen Post per Flugzeug im Inland Geschichte. Zukünftig wird die Inlandspost nur noch über den Landweg befördert.

Der Verzicht auf die Brief-Transportflugzeuge führt zu einer Kostensenkung und sorgt für eine bessere Klimabilanz.

Die Anzahl der Flüge wurde bereits wegen der Digitalisierung und der damit verbundenen sinkenden Nachfrage nach Briefen in den letzten Jahren schrittweise reduziert.

Das Deutsche Rote Kreuz und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben die Studie „Vor dem Kollaps? Beschäftigung im sozialen Sektor“ im letzten Monat veröffentlicht. Dieser ist zu entnehmen, dass die ca. 3 Millionen Beschäftigten im sozialen Sektor durchschnittlich 17 Prozent weniger verdienen als Beschäftigte in anderen Sektoren in Deutschland.

Im sozialen Sektor sind die meisten Beschäftigten in der Kinderbetreuung und -erziehung angesiedelt, dicht gefolgt von der Altenpflege, der Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Sonderpädagogik, und der Gesundheits- und Krankenpflege.

In den vergangenen Jahren ist der Bedarf an sozialer Arbeit deutlich gestiegen.

Laut dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden wird in Deutschland immer weniger gebaut. Auch in 2024 sinkt die Zahl der Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahr um 23,5 Prozent.

Hohe Baupreise durch teure Baumaterialien und gestiegene Zinsen für Immobilienkredite sind Gründe für die Talfahrt im Wohnungsbau.

Seit Oktober 2022 haben laut Angaben des Statistischen Bundesamtes mehr als drei Viertel der Tarifbeschäftigten in Deutschland die Inflationsprämie erhalten oder werden diese noch bis zum Jahresende bekommen. Bei der Prämie handelt es sich um eine steuer- und abgabenfreie Einmalzahlung von bis zu 3.000 €. Diese kann entweder als Gesamtbetrag oder in gestaffelten Teilbeträgen ausgezahlt werden. Es sind allerdings je nach Branche erhebliche Unterschiede zu verzeichnen.

Die Bundesregierung wollte durch die abgabenfreie Sonderzahlung die Beschäftigten in der Energiekriese entlasten.

Aus den vorliegenden Daten geht allerdings nicht hervor, wie viele der Arbeitgeber ohne Tarif diese Prämie zahlen und wenn in welcher Höhe.

Aus einer Studie der staatlichen Förderbank KfW geht hervor, dass es einen Stillstand der Innovationstätigkeit im deutschen Mittelstand gibt.

Vier von zehn kleinen und mittleren Unternehmen brachten in den Jahren 2020 bis 2022 mindestens eine Innovation hervor. Das ergibt einen Anteil von 1,5 Millionen der insgesamt etwa 3,8 Millionen Mittelständler.

Vor allem der Mangel an Fachkräften und die hohen Kosten für Innovationen bremsen die Innovationskraft.

Im Gegensatz zum Arbeitszeugnis gibt es beim Zwischenzeugnis kein generelles gesetzliches Recht auf die Ausstellung. Sie können nur dann einen Anspruch darauf geltend machen, wenn ein „berechtigtes Interesse“ vorliegt.

Laut dem Personaldienstleister Robert Half sollte ohne triftigen Grund kein Zwischenzeugnis verlangt werden. Man läuft Gefahr, hierdurch das Verhältnis zu seinem Vorgesetzten zu belasten. Der Arbeitgeber wird davon ausgehen, dass ein Jobwechsel bevorsteht. 

Um stärker gegen Geldwäsche vorzugehen, einigten sich das Europaparlament und EU-Staaten auf eine Obergrenze für Einkäufe mit Bargeld. Zukünftig sollen europaweit bald keine Einkäufe in Höhe von mehr als 10.000 € bar bezahlt werden dürfen. Lediglich formell muss das Gesetz noch verabschiedet werden.

Den Mitgliedsstaaten soll die Möglichkeit eingeräumt werden, niedrigere Höchstgrenzen festzulegen.

Im Gegensatz zu anderen EU-Ländern gibt es bislang in Deutschland keine Obergrenze für Barzahlungen. Wer Käufe über 10.000 € tätigen möchte, muss sich allerdings ausweisen und nachweisen, woher er das Geld hat. Der Händler ist verpflichtet, diese Angaben zu erfassen und aufzubewahren.

Unsicherheiten über die wirtschaftlichen Entwicklungen und hohe Leitzinsen führten dazu, dass weniger Bank-Kredite vergeben wurden. Laut dem Ifo-Institut ist es für Unternehmen in Deutschland wieder etwas einfacher geworden, an Firmenkredite zu kommen.

Im Dezember 2023 berichteten 25,6 Prozent der sich in Kreditverhandlung befindlichen Unternehmen, dass die Banken zurückhaltend bei der Vergabe von Krediten waren. Im September hingegen lag die Zahl noch bei 29,2 Prozent.

Für größere Unternehmen ist es generell einfacher, einen Firmenkredit zu bekommen.

Aus einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom geht hervor, dass zwei Drittel der Internetnutzerinnen und Nutzer in 2023 Opfer von Cyberkriminalität geworden sind.

Die häufigsten Vorfälle gab es beim Online-Einkauf, beim Ausspionieren von Passwörtern und bei Beleidigungen in den sozialen Netzwerken.

Dennoch gibt es auch eine gute Nachricht: Die Zahl der Betroffenen ist im Vergleich zum Kalenderjahr 2022 gesunken.

Nach Ansicht des Fachverbands International Federation of Robotics (IFR) wird in Zukunft ein gigantisches Potenzial von Robotern im Mittelstand und bei kleineren Unternehmen erwartet.

Durch den Push vor allem beim Preis und der Bedienbarkeit in den letzten Jahren sind für kleine und mittlere Betriebe die Hürden niedriger, um in die Technologie zu investieren.

Die Abbuchung des Mitgliedsbeitrages für das Kalenderjahr 2024 erfolgt am 10.01.2024.

IGU e. V.